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Im September 2004 übernahm die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied die Leitung des Gemeinwesenprojektes Irlich, Im Bremer 43.

Das Projekt, in der Ortsrandlage von Irlich, befindet sich mitten in einer Wohnblocksiedlung der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft Neuwied (GSG). Hauptziel des Projektes war und ist die individuelle Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung der dort ansässigen Kinder. Darüber hinaus werden die Kinder freizeitpädagogisch gefördert und angeleitet. Innerhalb der Schulzeiten wie auch punktuell in den Ferienzeiten.

Über 60 Kinder aus dem näheren und weiteren Wohnumfeld besuchen das Projekt regelmäßig. Etwa die Hälfte davon sind Stammkunden. Täglich kommen zwischen 12 und 20 Kinder, in der Regel Grundschüler zwecks Hausaufgabenhilfe vorbei.

Eine weitere Aufgabe ist die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Institutionen, Vereinen, Gruppen, etc. um eine Angebotsvernetzung und einen Informationsaustausch zu erreichen. Dabei nimmt die Kooperation mit der Grundschule Irlich eine vornehmliche Stellung ein und hat sich in den vergangenen Jahren intensiviert. In Absprache mit den Eltern stehen Schulleitung, Kollegium und Projektkoordinatorin im Austausch miteinander.

Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt auch für die Zukunft hat die Aktivierung und Teilhabe der erwachsenen Anwohner im Blick. So zeigte sich bei unterschiedlichen Aktionen (72 Stunden Aktion, Sprachförderkurs, Pflanz- und Verschönerungsaktion, etc), dass eine kontinuierliche, aufsuchende Arbeit bei den Anwohnern auf positive Resonanz stößt.

Die Familienbildungsstätte, als anerkannter gemeinnütziger Träger der Familien-Bildungsarbeit, übernimmt so eine soziale Verantwortung für das Gemeinwohl, und leistet darüber einen Beitrag zur Verbesserung des Sozial- und Wohnraums Irlich.